Prolog

 

Connies Herz schlug bis zum Hals.

Passierte das wirklich?

War sie mitten in der Nacht in einem Bestattungsinstitut?

Oder träumte sie im Vollrausch, dass sie sich um eine Leiche kümmern musste?

Im Wandspiegel sah sie, dass es kein Traum war.

Ihr Ebenbild trug einen Schutzanzug.

Es stand vor den Kühlfächern und zitterte wie Espenlaub.

Ja, am liebsten wäre Connie geflüchtet – und umgehend nach Hause gelaufen.

Dann jedoch erinnerte sie sich, dass sie nicht umsonst in „Haus Grau“ war.

Hier würde man sie nicht vermuten.

Hier würde sie der Jäger nicht finden.

Hier war sie sicher – Tote hin oder her.

Connie gab sich einen Ruck.

Sie holte die Leiche aus dem Kühlfach und nahm den Toten ins Visier.

Montrésor Gabél war ein älterer Herr mit einem weißen Haarkranz und einer Adlernase. Sein eingefallener Mund hatte sich über Nacht geöffnet, die Wangen lagen tief in den Höhlen, sein stoppeliges Kinn ragte spitz empor und die blassblauen Augen waren komplett ausgetrocknet.

Connie entfernte das Leichentuch – und sie musterte den Körper.

Gabél war voller Totenflecken, sein aufgeblähter Unterleib grün wie ein Granny Smith: Die Umrisse des Dickdarms zeichneten sich deutlich ab. Außerdem hatte sich die apfelgrüne Verfärbung bereits auf die Brust, den Hals und die Oberschenkel ausgedehnt. Der obere Brustkorb war violett-braun.

Connie erschrak: Obwohl der Ornithologe nicht offiziell an der grassierenden Coronaseuche gestorben war, konnte man nie wissen ...

Sie musste extrem auf der Hut sein.

Denn Gabél verweste bereits.

Und in fünf Stunden kam seine Witwe, um sich von ihm zu verabschieden.

Doch von Gabéls „Perfect Finish“ war Connie meilenweit entfernt.

Als sie Gabél anhob, quoll eine kaffeesatzähnliche Flüssigkeit aus seinem geöffneten Mund, und auf dem Rücken entdeckte sie Blasen mit faulig riechender, blutgefärbter Flüssigkeit.

Connie roch Amine.

Die Haut des Toten war so schlaff wie die einer riesigen, verrottenden Tomate.

Geschockt plumpste Connie auf einen Hocker.

Dann rief sie sich ins Gedächtnis, was sie über Verwesung wusste: Gabel war eine Zweite-Klasse-Leiche. Verfärbt, marmoriert und aufgebläht …

Nein, Gabél war kein Opfer der Seuche.

Unter seiner Haut bildete sich lediglich Gas.

Doch das machte es nicht minder schlimm, denn ihn zu behandeln war eine Herkulesaufgabe.

Connie atmete tief durch.

Sie fuhr ihre Musikdatenbank hoch, wählte die Rock or Bust World Tour von AC/DC bei Spotify, setzte sich Kopfhörer auf, legte den Atlas der Einbalsamierungsflüssigkeiten auf den Tisch, schlüpfte in ihre Handschuhe – und verwandelte sich, kaum dass die ersten Klänge von Shoot To Thrill erklangen – in eine Arbeitsbiene auf Meth.

Innerhalb von zwei Minuten hievte sie den Obduzierten auf den Tisch.

Um 6:11 Uhr sezierte sie Halsschlagader und Drosselvene.

Um 6:13 Uhr – bei Hell Ain’t A Place To Be – studierte Connie die Standardlösung für verwesende Leichen, und gab kurzentschlossen 15 Milliliter von Fischers Erfindung dazu.

Gabéls Kopf wurde sofort rosig.

Um 6:21 Uhr floss die Flüssigkeit durch die Arm-Arterien in seine Hände. Mit rechts füllte sie Gabéls Lippen mit Gewebsbildner auf, mit links massierte sie seine sich rundenden Finger.

Um 6:23 Uhr musterte sie seinen fertigen Mund, und stellte sich – bei Back In Black – vor, wie er als junger Bräutigam seine Frau mit eben diesen Lippen geküsst hatte.

„Sie waren bestimmt mal ein prächtiger Mann“, sagte Connie zu dem Toten – und während sie zu Play Ball wippte, lagerte sie Gabél hoch, füllte Schläfen und Wangen auf, trocknete die fauligen Blasen und verätzte sie mit Phenol.

Um 6:55 Uhr rieb Connie den Toten mit Massagecreme ein, um 7 Uhr behandelte sie ihn mit Schimmelverhinderer, um 7:10 Uhr streute sie Schnittversiegelungs-Pulver in die Wunden, um 7:15 Uhr vernähte sie die Schnitte und um 7:30 Uhr legte sie Autopsie-Gel-Umschläge auf faulende Stellen.

Und nachdem sie um 7:40 Uhr Gabéls abgelöste Haut mit ätzenden Umschlägen getrocknet und zehn Minuten später Chemie in Rumpf, Gesäß und Schultern gepumpt und die schlimmsten Verwesungen um 7:55 Uhr mit Farbe und Feuchtigkeit behandelt hatte, sah Gabél um Punkt acht Uhr bereits ein wenig besser aus.

Um 8.05 Uhr musste Connie pausieren.

Sie löste ihren langen Haarzopf, ergriff ein schmales, dünnes Metallrohr, forderte es albern zum Tanz auf und headbangte zu Thunderstruck.

Um 8:08 Uhr war sie wieder einsatzfähig – und schob das Rohr in Gabéls Nase, um seinen Ausfluss abzusaugen. Anschließend griff sie zur Schere, schnitt seine Nasenhaare kurz, löste Schorf mit Massagecreme und trat zwei große Schritte zurück.

Ihr Werk war unbefriedigend, die Nase plötzlich krumm und schief.

Und nun?

„Es gibt für alles einen Trick“, hatte Fritz Fischer mal gesagt. „Angeknabberte Wangen füllen wir mit Drahtgittern und Wachs auf. Fehlende Augen ersetzen wir durch halbe Ping-Pong-Bälle. Und wenn die Schädeldecke fehlt, greifen wir zu halbierten Bällen und künstlichem Haar oder Hüten und Mützen.“

Aber wie um alles in der Welt hätte Fischer wohl eine Nase begradigt, die im rechten Winkel abstand?  

Connies Augen wanderten über ihre Utensilien.

Hier halfen weder Wachs noch Gips.

Kurzentschlossen griff sie zu Knete, drückte sie in die Nasenlöcher, senkte die Lider und brach Gabéls Nase. Und als sie ihre Augen wieder öffnete, war die Adlernase endlich gerade.

Um 8:18 Uhr – im Takt der Klänge von Hell’s Bells – schlich Connie in den ersten Stock.

Ihr Ziel war das Katzenklo.

Um 8:22 streute sie eine großzügige Schicht Katzenstreu in Gabéls Sarg, und bettete den Toten drauf: „Dank des Streus“, sagte Connie zu Gabél – „bleibt Ihr Sarg nun auslaufsicher. Bedanken Sie sich bei der Katze!“

Um 8:26 Uhr zog sie Gabél an, um 8:33 Uhr füllte sie Watte in alle Öffnungen am Kopf, um 8:48 Uhr verschloss sie den Mund des Toten, um 8:59 Uhr gab sie Gabél den passenden Hautton, um 9:01 pinselte sie Adern und Besenreißer nach, um 9:15 Uhr föhnte sie den Haarkranz und um 9.21 Uhr setzte sie dem drahtigen Vogelkundler, der nun wieder wie ein stolzer Kapitän aussah, seine Goldrandbrille auf.

Dann zog Connie Gabéls Schlips gerade, gab ihm den Ehering zurück, musterte ihr Gesamtkunstwerk und küsste Fischers Wunderbalsam.

Dem Himmel war dank!

Montrésor Gabél war absolut perfekt, und ja, er sah – anders als Connies vorherige Tote – regelrecht beseelt aus.

Jetzt gab es nur noch ein Problem – ihr Jäger durfte sie nicht finden.

Denn wenn er mitbekam, dass sie sich in „Haus Grau“ versteckte, landete sie selbst im Kühlfach.

Connie seufzte.

Und während sie nach der halbleeren Ginflasche griff, und müde auf einen Hocker sank, kehrte die Erinnerung an ihr früheres Leben zurück – und wie sie vor wenigen Wochen in „Haus Grau“ gelandet war …

"Terminal" heißt die spanische Übersetzung von Manuel Sanchéz Sanchéz von "Die Flockenleserin".

Und so sieht das Cover aus:

 

Vielen vielen Dank an Manuel!!

 

 

Seit dem 11.11.2015 ist "Zero – Ein Serienkiller wird gejagt" als Taschenbuch und E-Book im Handel.

Anbei die ersten Rezensionen:

 

5***** von der Amazon Top 100-Rezensentin Miki101.Michaela:

"Zero – ein Serienkiller der ganz besonders niederträchtigen Art …

...unterstützt von einem geradezu diabolischen Einfallsreichtum in Sachen Menschen-Vernichtung.
Ich habe diesen gut konzipierten und geschriebenen Thriller mit leicht übernatürlichem Touch in einer Nacht auslesen müssen, da ich ab einem bestimmten Punkt ZERO unbedingt entlarvt sehen wollte! Das spricht bei MIR eindeutig für die Qualität.

Die Story bewegt sich auf zwei Zeit-Ebenen. Anfangs im Jahre 2003, als Facebook noch die Zukunft war, und Daten-Zusammenführung im Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Später dann im Jahr 2014. Der Schauplatz ist eine Art "Geisterhaus", das - wie viele seiner Art - seine Geheimnisse gerne bis zum bitteren Ende bewahren mag. Und manche auch darüber hinaus...
Die Protagonisten/innen sind fast alle ziemlich psychopathisch veranlagt bzw. zumindest anfangs so angelegt. Auch gibt es wenig Sympathieträger im "Black House", in das Gustav Goulue als Undercover-Agent eingeschleust wird. Doch trennt sich scheinbar mit der Zeit die Spreu vom Weizen. Bis es halt wieder eine unerwartete Wendung gibt, und so geht das bis zur Entlarvung des personifizierten Bösen. Die recht bewegte Handlung beschränkt sich anfangs rein auf das Gebäude und die Umgebung, außer in den Gedanken der Protagonisten, bei den Rückblicken bzw. den Flashbacks. Auch sind esoterische Elemente enthalten, die dem Helden später einen ganz besonderen Touch verleihen...
Auf Hochspannung wird hier großen Wert gelegt, und auch wenn die Handlung sich manchmal wie quälend langsam bewegt, dient das einzig und allein dem Steigern des Interesses. Am Ende wird allerdings der Fluch der Familie und des Hauses nicht aufgehoben. Das lässt dem Autor Mike Powelz - bekannt durch seine wirklich tolle und faszinierende Die Flockenleserin - auch Raum für ein weiteres Buch um die Personen, die am Ende überlebt haben...
Ein durch und durch fesselndes Buch, in dem es nicht unbedingt um Rache geht, sondern um das totale Sich-Ausleben eines komplett psychopatischen Soziopaten. Im Durchziehen des übrigens zeitweise ziemlich absurden Planes setzt ZERO sich hier absolut keine Grenzen. Das mag für die einen originell und anziehend wirken, andere könnten sich jedoch durchaus auch von gewissen Aktionen abgestoßen fühlen. Über die Handlung - auf deren Anfang bereits in der Buchbeschreibung eingegangen wird - möchte ich keine Worte mehr verlieren. Sonst kämen sicher auch Spoiler dabei heraus.
Dieses Buch sollte schon mit Konzentration gelesen werden, denn sonst entgehen einem kleine, aber wichtige Hinweise. Obwohl es ziemlich schwer, ja fast unmöglich sein dürfte, ZERO vor dem rasanten Ende zu entlarven. Denn das Monster muss unter den täglichen Bewohnern des "Black House" sein, das wird einem schnell klar. Doch das WER und WIE sind ausgesprochen schwierig zu ergründen.
Ein Thriller, der es in meinen Augen echt wert ist, gelesen zu werden. Auf manche esoterische bzw surreale Einblenden sollten die Leser/innen aber gefasst sein.
Nachdem ich das Buch jetzt zum zweiten Mal, und noch intensiver gelesen habe, kann ich hier guten Gewissens die verdienten 5 ***** Sterne vergeben. Es ist für alle Fans von Thrillern im allgemeinen, aber ganz speziell für Liebhaber/innen derer mit leicht übernatürlichem Einschlag zu empfehlen. Damit möchte ich nur sagen, dass es doch mehr zwischen Himmel und Erde geben kann, als wir je erahnen könnten. Und DAS ist auch gut so...


5**** von der TOP-500-Rezensentin "Babsi:
"Sehr spannend und nervenaufreibend"

2003: Nachdem der 100 jährige Jacob Chamber von einem Serienmörder getötet wurde, schleust der Secret Service den Undercover Agenten Gustav Goulue in den Haushalt ein, um dem Täter auf die Spur zu kommen und weitere Mordopfer zu verhindern. Dennoch fällt kurz darauf nicht nur auch Jacobs Frau Sissy dem Mörder zum Opfer, es verschwinden auch noch einige Mitglieder der Familie und Dienerschaft spurlos.

2014: Obwohl sein Job beim Secret Service gekündigt wurde, lebt Goulue immer noch in Black House. 11 Jahre lang war es relativ ruhig, aber plötzlich überschlagen sich die Ereignisse erneut und der Serienmörder von damals schlägt wieder zu. Diesmal will ihn Gustav endlich stellen und geht dabei ein tödliches Risiko ein.......

Bei diesem Thriller handelt es sich um einen Pageturner der besonderen Art. Bis auf die Passage, in der die Bewohner des Black House sehr detailliert vorgestellt werden ( einzig dieser Teil war ein bisschen zäh - wie sich aber später herausstellen wird, dennoch notwendig ), konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Hält sich anfangs die Spannung noch ein bisschen in Grenzen, steigt sie sukzessive an und ist am Ende kaum noch zu ertragen. Das animiert mich normalerweise zum "Schnelllesen", aber gerade dieser Thriller ist dafür absolut nicht geeignet.
Dafür ist die Geschichte zu komplex, die Thematik zu variantenreich und die Hinweise auf den Mörder, der sich unter den Bewohnern des Black House befinden muss, zu gut versteckt. Jedes kleine Detail ist wichtig und die Entlarvung am Ende der Geschichte war nicht nur absolut überraschend für mich, sondern auch logisch nachvollziehbar.

Anders als in vielen Thrillern, legt der Autor nicht allzu viel Gewicht auf "sympathische" Charaktere oder einen Held a la Hollywood. Beinahe jeder hat auch eine dunkle Seite, die teilweise sehr plastisch geschildert wird. Aber gerade das fand ich auch faszinierend - man wusste nie wem man trauen kann, und wem nicht.

******Achtung Spoiler******

Besonders beeindruckt hat mich der Epilog der Geschichte - da glaubt man, alles hat sich in Wohlgefallen aufgelöst und die Überlebenden der Familientragödie haben endlich Frieden gefunden - dann kommt zum Schluss noch der dicke, und völlig unerwartete, Hammer !

******Spoiler Ende*********************

Sprachlich ist der Roman ebenfalls sehr gut. Er ist flüssig geschrieben und es gibt nur wenige Grammatik- und Rechtschreibfehler - bis, ja bis kurz vor dem Ende. Da muss die Lektorin die Lust am Korrigieren verlassen haben. Ab ca 93% des Romans mehren sich Satzstellungsfehler, aber ich werde deswegen keinen Stern abziehen, weil mich die Geschichte ansonsten absolut überzeugen konnte.

Fazit:

ein Thriller, der mich aufgrund seiner Vielschichtigkeit überzeugen konnte. Zudem ist er der erste THRILLER, der auch gleichzeitig ein "whodunit" Krimi ist, bei dem man zum Miträtseln eingeladen ist ( auch wenn es schwer sein dürfte, auf den tatsächlichen Mörder zu kommen).

 

 
 
5***** von Judith E.:
 
 
Ich bin eine Vielleserin und in den letzten Jahren ist so einiges zusammengekommen. Rezensionen schreibe ich nur, wenn ein Buch besonders gut oder grottenschlecht war. Vielleicht hilft es ja jemanden. Auf ZERO war ich schon sehr gespannt, da ich davor schon die Flockenleserin von diesem Autor gelesen habe. War ein besonders gutes Buch. Also ZERO ist ein Thriller, wie ich noch keinen davor gelesen habe. Nichts ist 08/15. Kein wie so oft vorkommendes Kommissarenteam, dem keine Herausforderung zu groß ist und keine blutrünstige oder perverse Handlung, bei der man sich schon manchmal fragt welchem kranken Gehirn sie entsprungen ist.
Die Handlung von ZERO ist durchgehend spannend, stilistisch gut geschrieben und ich konnte nicht den kleinsten Hinweis auf den Täter erkennen. Die Charaktere, die teilweise total schräg sind, sind so gut beschrieben, dass man glauben könnte die Person zu kennen. Mich hat die Story gefesselt und ich hab das Buch (zum Leidwesen sämtlicher Familienmitglieder) in ganz kurzer Zeit ausgelesen. Aus meiner Sicht eine absolute Kaufempfehlung.
 
 
 

 

 

 

Anbei eine Einladung zur Lesung in Stuttgart:

Datum: 18. Januar 2016, 19 Uhr

Ort: Hospiz St. Martin in Stuttgart-Degerloch, Jahnstraße 44-46 , Stuttgart, Deutschland 70597

Veranstalter: Katholische Hospiz-Stiftung Stuttgart und Hospiz St. Martin in Kooperation mit dem Lions Club Alte Weinsteige

Infos: www.hospiz-st-martin.de

Lieben Gruß,

 

 

 

Am 13. November 2014 lud die Hessische Landesvertretung in Berlin zum ersten Teil des Themenabends der sich der aktuellen Diskussion eines gesetzlichen Verbots organisierter Formen der Sterbehilfe widmet. Es kamen Betroffene – Ärzte, Palliativschwestern und Angehörige – zu Wort.

Zur Video-Aufzeichnung der Podiumsdiskussion geht's hier:

Vom Lebensschutz am Lebensende

 

 

 

Jetzt gibt's "Die Flockenleserin" als Hörbuch.

Länge: 15 Stunden und 22 Minuten.

Sprecherin: Caroline du Fresne.

Eine Hörprobe finden Sie hier:

Zur Hörprobe

Zum Hörbuch

 

 

 

 

Tatort San Francisco – ein Mordhaus namens "Black House".

In Todesangst bittet der 100-jährige Multimilliardär Jakob Chambers den Secret Service um Hilfe. Angeblich trachtet ihm ein Serienkiller nach dem Leben.

Doch bevor Agent Gustav Goulue unter dem falschen Namen "Daniel Kennedy" in Black House eingeschleust werden kann wird Jakob Chambers heimtückisch ermordet.

Kurz darauf stürzt Jakobs Ehefrau Sissi in einen Liftschaft und die restlichen Bewohner und Diener schweben ebenfalls in Lebensgefahr. Agent Goulue heftet sich an die Fersen des Psychopathen.

Dann jedoch verliebt er sich in die schöne Luna Chambers.

Als die Morde des Serienkillers immer grausamer werden entbrennt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Doch Goulue tappt in eine tödliche Falle …

 

 

 

 

"Terminal" – die englische Übersetzung von "Die Flockenleserin" – ist nun schon seit zwei Monaten auf den weltweiten Amazon-Plattformen erhältlich.

Aus Hawaii kam nun eine tolle Rezension von der Universitätsprofessorin Ronaele Whittington ("University of Manoa"):

Manual for understanding death in a hospice setting

Besides the fascinating novel about murder, much of the content could be used as a manual for understanding death and dying in a hospice setting. Powetz describes a number of terminal, medical conditions impacting different age groups in a variety of socio-economic, psycho-sexual, and family constellations. Most of the information emerges via dialogue between and among residents, their families, professional and caregiving staff. The story line taking place in Germany enhances exploration of hospice care in Europe and North America. Powetz explores some religious and spiritual frameworks for understanding death and after life. A reader may need to insert his/her personal beliefs to broaden this dimension.

 

 

 

 

 

Anbei eine Einladung zur nächsten "Flockenleserin"-Lesung:

Wann? Donnerstag, 8. Oktober 2015, 18.00 Uhr

Wo? Gemeindehaus Lutherkirche, Moislinger Allee 96, Lübeck

 

 

 

 

Meet & Greet

Halle 3.0 - K31

18.10.2015

13.00 - 14.00

Freue mich auf schöne Begegnungen!

 

 

 

Unter folgendem Link finden Sie den ersten Trailer vom Thono-Audio Verlag zum Hörbuch "Die Flockenleserin" - eingelesen von der wunderbaren Caroline du Fresne. 

http://www.youtube.com/watch?v=PzeqfVrOTpM 

 

 

 

Fulda, 29.10.2014

“Die Flockenleserin. Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder“ verpackt das Tabuthema „Sterben“ als spannenden Krimi.

Am 6. März 2013 erschien der Hospizkrimi „Die Flockenleserin“ erstmals als E-Book bei Amazon – und entwickelte sich durch Mundpropaganda zum Bestseller. Deshalb wird der Kriminalroman, der laut Autor Mike Powelz (43) eine „heimliche Gebrauchsanleitung für das Sterben“ ist, am 6. Dezember 2014 neu vom Verlag Amazon Publishing veröffentlicht – als Taschenbuch (9,99 Euro) sowie E-Buch (4,99 Euro). Außerdem erscheint der Roman, für den Powelz seinen Vater im Münsteraner Hospiz „Lebenshaus“ sowie zwölf Menschen im Hamburger Hospiz „Leuchtfeuer“ beim Sterben begleitete, im ersten Quartal 2015 als Taschenbuch und E-Book in den USA, England und Kanada (Titel: „Terminal“.) Die Rechte für das deutsche Hörbuch liegen beim Thono Audio Verlag. Das Vorwort zur „Flockenleserin“ wurde verfasst von der mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichneten Kriegsreporterin Antonia Rados, eine zweites Einführung steuert die Rückführerin Ursula Demarmels bei.

Doch was ist das Erfolgsgeheimnis des Hospizkrimis? „Es gibt gefühlte Tausend Ratgeber zum Thema Geburt“, bilanziert der Hamburger Chefreporter Mike Powelz – „doch was bislang leider fehlte, war ein ehrliches Buch, das sich mit dem ‚Abenteuer Sterben’ beschäftigt und alle psychologischen, mentalen sowie medizinische Fragen beantwortet, die sich jeder Mensch am Lebensende stellt. Dazu zählt auch der Begriff ‚Flockenlesen’ – eine Handlung, die viele Menschen auf dem Sterbebett vollziehen. Während des Flockenlesens zittern die Hände von Todkranken unruhig mit den Händen über der Bettdecke.“

Inhaltlich geht es um die 84-jährige Minnie, die ein Zimmer im fiktiven Hamburger Hospiz ‚Haus Holle’ bezieht – und dort zwölf Mitbewohner kennenlernt, etwa einen Freimaurer, eine Ex-Schönheitskönigin, ein lesbisches Ehepaar sowie eine Hundezüchterin und einen Ex-Politiker. Alle Gäste sind todkrank. Plötzlich jedoch sieht Minnie eine unheimliche Gestalt durch das nächtliche Haus huschen – und erkennt nach einem Doppelmord sowie dem Erstickungsfall eines weiteren Gastes, dass ein Serienmörder sein Unheil treibt und es ein verstecktes 13. Zimmer gibt. Leider jedoch werden Leichen niemals obduziert in Hospizen. Folglich heftet sich die alte Dame selbst an die Fersen des nächtlichen Mörders – und begegnet dabei einem Kater, der den Tod riechen kann. Alles läuft hinaus auf einen Wettlauf gegen die Zeit – und gegen das eigene Sterben. Auf dem Sterbebett kommt es zur letzten Konfrontation zwischen Minnie und ihrem Mörder.

„Ich kaufte das Buch mit dem Vorsatz, es kritisch auseinander zu pflücken – und verschlang es. Es hat mich sehr beeindruckt.“, so Angelina Verhorst, Leiterin des Johannes-Hospizes Münster. Auch die Ärzte-Zeitung „Medical Tribune“ fällt ein positives Urteil: „Die Flockenleserin“ unterhält, berührt und macht nachdenklich. Der Autor schafft es mit seinem Buch, dem Tabuthema Sterben etwas von seinem Schrecken zu nehmen. Darüber hinaus vermittelt er mal ernsthaft, mal augenzwinkernd, gut recherchierte Einblicke in den Alltag der Menschen im Hospiz - Bewohner und Betreuer.“
Thomas Sitte, Vorstand der Deutschen PalliativStiftung: „Kürzlich habe ich erstmals bewusst den Prozess des Flockenlesens bei einem sterbenden, kleinen Mädchen gesehen. Durch das Buch konnte ich der Mutter wichtige Fragen beantworten. Und es hat sie sehr beruhigt. Das ist schon verrückt. Fast 40 Jahre begleite ich Sterbende – und kannte das Flockenlesen nicht bis zum Lesen des Buchs.“


Derzeit ist Mike Powelz auf Lesereise: Am 29.10.2014 liest der Autor in Hamburg, am 18.11.2014 in der Berliner Volksbühne, am 21.11.2014 in Bonn. Die komplette Terminübersicht findet sich auf mike-powelz.com sowie bei Facebook („Die Flockenleserin“). Über seine Homepage lässt sich Mike Powelz zudem buchen für weitere Charity-Lesungen zugunsten von deutschen, österreichischen und Schweizer Hospizen. 



Alle Informationen und Zitate nur bei Nennung der Quelle „Deutsche PalliativStiftung“ (DPS) frei zur Veröffentlichung. Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Thomas Sitte.

 

 

 

Die Flockenleserin, Amazon Publishing

Liebe Leute,

so sieht das neue Cover von "Die Flockenleserin" aus (ab dem 9.12.14 im Handel). Source: Amazon Publishing.

Lieben Gruß!

 

 

 

 

Großes Dankeschön an die Journalistin Désirée Warntjen für Ihren schönen Artikel über "Die Flockenleserin".

Nur eine Korrektur: Der Nachfolgeroman ist noch nicht - wie von der Journalistin geschrieben - fertig, sondern es ist lediglich die Recherche beendet.

Artikel aus dem Jeverschen Wochenblatt vom 30. August 2014

 

 

 

Heute in NWZ Online:

Jever „Tod ist immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft“, sagt Mike Powelz, Autor und Journalist aus Hamburg, auf dem Dachboden des Friedel-Orth-Hospizes in Jever. „Deswegen habe ich darüber nachgedacht, wie ich darüber reden kann und dabei möglichst viele Menschen erreiche. Die Antwort ist: Mit Unterhaltung. Und die meisten Menschen fühlen sich zurzeit durch Krimis unterhalten.“

Powelz stellte jetzt sein Buch „Die Flockenleserin: Ein Hospiz, 12 Menschen, ein Mörder“ in Jever vor. Er hat einen eigenen Bezug zu Tod und Hospiz, denn sein Vater starb in einem Hospiz. Powelz selbst und auch seine Eltern kommen als Nebendarsteller im Buch vor. Als Recherche hat der Autor zwölf Menschen im Hospiz begleitet, die ihn für seine Charaktere im Roman inspiriert haben.

Während der Lesung zeigte er eine Diashow mit Bildern, die seine Eltern, ihn und die Menschen im Hospiz zeigen, die er dort begleitete.

In dem Krimi geht es um Minnie, die Krebs im Endstadium hat und ins Hospiz „Haus Holle“ kommt, nachdem klar ist, dass man ihre Krankheit nicht heilen kann. Das Hospiz liegt in Hamburg, direkt neben der Reeperbahn, und ist tagsüber hell und freundlich.

Doch nachts gehen merkwürdige Dinge vor sich. Minnie sieht nachts einen unheimlichen Kindgreis durch die Gänge des Hospizes huschen und am Tag danach liegt ein Ehepaar, das zu den Patienten des Hospizes gehört, tot im Bett. Die alte Frau ist fest davon überzeugt, dass ein Serienmörder hinter den mysteriösen Todesfällen steckt – es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Minnie ist ja selbst sterbenskrank.

„Die Flockenleserin“ ist zurzeit nicht im Handel erhältlich, da das Buch ins Englische übersetzt wird. Aber ab Dezember wird es die Neuauflage kaufen geben. Die Recherchen von Powelz für ein zweites Buch sind mittlerweile abgeschlossen.

Zum vollständigen Artikel auf NWZ ONLINE geht's hier.

 

 

 

 

In den folgenden zehn Städten gibt es im Jahr 2014 noch Lesungen aus "Die Flockenleserin":

 

Los geht's in Jever am 21. August - am Vorabend der Eröffnung des Kinder- und Jugendhospizes in Wilhelmshaven: Infos hier.

 

Am 10. September folgt eine Lesung in Hamburg-Harburg, organisiert vom Lions Club. Ort der Veranstaltung: http://leuchtturm-harburg.de/

 

Im Oktober finden vier Lesungen statt: Zuerst am 17.10., in Gifhorn. Am 19. 10. lese ich im Rahmen der Sonntagsmatinée in Aschaffenburg, am 24. Oktober in Twistringen.

Am 29.10.2014 findet um 20 Uhr eine Lesung statt für das Hamburger Hospiz für den Süden – im Kulturcafé "Komm du" in Harburg. Anmeldung: hier.

 

Am 6. November findet eine Lesung in Elmshorn statt.

 

Am 18. November ist Hauptstadtpremiere in Berlin, die Lesung findet in der Volksbühne statt zugunsten des Ricam-Hospizes.

 

Im Dezember gibt es die zwei Schlusslesungen für 2014: Am 3.12. in Ahaus (Club 55 plus), am 4.12. in Münster (Katholische Frauengemeinschaft).

 

Herzliche Grüße!

 

 

 

 

Vielleicht wissen Sie schon, dass Amazon künftig auch ein Verlag sein wird – und nicht mehr ein reiner Internet-Shop.

Mein Vertrag beinhaltet, dass mein Roman - der weltweit erste Hospiz-Krimi "Die Flockenleserin" - am 9. Dezember 2014 neu verlegt als Paperback, Hardcover und E-Book in Deutschland erscheint. Bis dahin wird er korrigiert und lektoriert.

Mike Powelz

@mikepowelzJournalist