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Das Buch


Eine gefährliche Seuche.
Ein heimtückischer Frauenmörder.
Und eine detektivisch begabte Einbalsamiererin.
Hamburg/Reeperbahn 2020: Als wäre die grassierende Corona-Seuche nicht genug, geht auch noch ein Frauenmörder um. Kommissar Groll verdächtigt das Beerdigungsinstitut „Haus Grau“, in die Verbrechen verstrickt zu sein. Hier hat die Hartz-IV-Empfängerin Connie gerade ihre letzte Chance auf dem Arbeitsmarkt bekommen – für 450 Euro im Monat. Widerwillig hilft Connie beim Versorgen von Toten – und kombiniert, dass der Frauenmörder tatsächlich ein Kollege sein muss. Doch wer ist es? Der Totengräber Todd? Der Bestatter „Kisten-Klaus“? Oder die Chemie-Expertin Frau Grau? Als Connie beim Einbalsamieren auf neue Spuren stößt, gerät sie selbst ins Visier des Mörders …


Der Autor


Mike Powelz, 49, angestellter Chefreporter in einem Hamburger Medienunternehmen, hat seit Kindesbeinen ein Faible für den Tod. Für seinen ersten Krimi «Mord in der Leichenhalle» bekam er im Alter von zwölf Jahren den Literaturpreis am Alexander-Hegius-Gymnasium/Ahaus. Für sein Literaturdebüt «Die Flockenleserin: Ein Hospiz. Zwölf Menschen. Ein Mörder.» recherchierte er ein Jahr lang in einem Hamburger Hospiz. Dieser Krimi wurde 2014 von «Amazon Publishing» verlegt, ins Englische und Spanische («Terminal») übersetzt und als Hörbuch vertont. Für «Perfect Finish – Die Einbalsamiererin» hat er die Kunst der Totenversorgung erlernt, drei Diplome erworben und ein Praktikum beim Bestatter gemacht.

 

 

Vorwort von Mike Powelz


Als Sven Paris am 23. April 2019 aufstand, ahnte er nicht, was ihm bevorstand.
Er betrat seine Küche, kochte sich einen Kaffee, hörte das Läuten seines Handys – und sah eine fremde Nummer auf dem Display.
Am anderen Ende der Leitung war ein Unbekannter, der sich als „Haus- und Hofbestatter“ eines Großherzogs vorstellte – und Paris erzählte, dass soeben seine Königliche Hoheit Jean, Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, Prinz von Bourbon-Parma, Pfalzgraf bei Rhein, gestorben war.
Ob Sven Paris sofort kommen könne?
„Weshalb ich?“, fragte Paris.
„Weil wir den Allerbesten brauchen“, erklärte ihm der Unbekannte. „Der Sarg unserer Königlichen Hoheit muss zehn Tage geöffnet bleiben - für Staatsgäste und für das Volk.“
Paris nickte: „Sie können sich auf mich verlassen.“
Tags darauf wurde er im Morgengrauen in „Schloss Berg“ in Luxemburg empfangen, balsamierte den mit 98 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorbenen Monarchen im „herzoglichen Wohnzimmer“ ein (siehe Fotos im Nachwort) - und bekam seinen Lohn und zudem einen Orden.
Seitdem darf sich Sven Paris „Einbalsamierer einer Königlichen Hoheit“ nennen.
Doch der verstorbene Großherzog ist bei Weitem nicht die einzige Berühmtheit, um die sich Paris und seine 350 Berufskollegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz kümmern. Zu den „Klienten“ von Männern und Frauen wie Paris zählen Politiker, Prominente und Päpste, die Mütter von (Ex-)Bundeskanzlern, Könige, Eroberer, Megastars und Verbrecher - sowie, immer öfter, Normalbürger.
Aber was machen Einbalsamierer, deren uraltes Handwerk seit Jahrtausenden von Generation zu Generation weitergegeben wird?
Die Antwort lautet: Unter ihren Händen verschwinden Einschusslöcher, sichtbare Spuren von Autounfällen sowie Krebs – egal, ob die Verblichenen, wie Jean von Luxemburg, an einer Lungenentzündung starben oder wie Bonnie und Clyde von 50 Kugeln getroffen oder wie Rudolph Moshammer erdrosselt wurden.
Dank der Tricks der Einbalsamierer – mal wird ein gebrochenes Rückgrat durch einen Besenstiel ersetzt, mal werden Adern und Besenreißer täuschend echt nachgezeichnet – sehen die Toten natürlich aus. Und dank ihrer Adleraugen entdecken Einbalsamierer manchmal sogar Morde, die zuvor übersehen wurden - beispielsweise, wenn einige Tage nach dem Tod nur einer von zwei Armen verwest und die Einbalsamierer kleine Einstichlöcher entdecken, die nur durch eine Giftspritze entstanden sein können.
Auch Sven Paris weiß, dass Einbalsamierer gute Detektive sind.
Er kennt jedes Geheimnis des Todes – und Antworten auf Fragen wie diese: Wohin blicken die meisten Toten? Gibt es den perfekten Mord? Unter welchen Voraussetzungen darf man auch während der Coronakrise Abschied am offenen Sarg nehmen? Welche Gifte lassen sich nicht nachweisen? Was ist Dackelfraß? Was war während der Coronakrise in der Bestatterbranche los? Was taugen „Billig“-Beerdigungen? Wie werden entstellte Leichen, etwa nach einem Sturz von einem Hochhaus oder vor eine S-Bahn, wiederhergestellt – und warum gehen Einbalsamierer dafür in den Baumarkt? Was ist der Vorteil von Einbalsamierungen? Warum müssen Bestatter als „systemrelevant“ eingestuft werden? Was ist der Scheintod? Kann man eine Todesursache immer herausfinden? Und haben sich während des Lockdowns mehr Menschen umgebracht als sonst?
Nach der Lektüre wissen Sie mehr ...
Obendrein entführt Sie „Perfect Finish“ in die Welt der Bestatter, Thanatologen und Totengräber. Sie erleben Exhumierungen, Abholungen in Leichenschauhäusern und Privatwohnungen, Beerdigungen und Besuche in der Gerichtsmedizin, Trauergespräche und Rekonstruktionen – und zwar ziemlich realistisch.
Denn vor dem Schreiben dieses Krimis habe ich, hauptberuflich Reporter, drei Einbalsamierer bei der Arbeit begleitet, ein Praktikum bei der Bestattermeisterin Anja Schlange gemacht und gelernt, wie man Tote versorgt.

Sie finden "Perfect Finish" bei Amazon.de als E-Book oder Taschenbuch

 

 

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"Terminal" heißt die spanische Übersetzung von Manuel Sanchéz Sanchéz von "Die Flockenleserin".

Und so sieht das Cover aus:

 

Vielen vielen Dank an Manuel!!

 

 

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Seit dem 11.11.2015 ist "Zero – Ein Serienkiller wird gejagt" als Taschenbuch und E-Book im Handel.

Anbei die ersten Rezensionen:

 

5***** von der Amazon Top 100-Rezensentin Miki101.Michaela:

"Zero – ein Serienkiller der ganz besonders niederträchtigen Art …

...unterstützt von einem geradezu diabolischen Einfallsreichtum in Sachen Menschen-Vernichtung.
Ich habe diesen gut konzipierten und geschriebenen Thriller mit leicht übernatürlichem Touch in einer Nacht auslesen müssen, da ich ab einem bestimmten Punkt ZERO unbedingt entlarvt sehen wollte! Das spricht bei MIR eindeutig für die Qualität.

Die Story bewegt sich auf zwei Zeit-Ebenen. Anfangs im Jahre 2003, als Facebook noch die Zukunft war, und Daten-Zusammenführung im Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Später dann im Jahr 2014. Der Schauplatz ist eine Art "Geisterhaus", das - wie viele seiner Art - seine Geheimnisse gerne bis zum bitteren Ende bewahren mag. Und manche auch darüber hinaus...
Die Protagonisten/innen sind fast alle ziemlich psychopathisch veranlagt bzw. zumindest anfangs so angelegt. Auch gibt es wenig Sympathieträger im "Black House", in das Gustav Goulue als Undercover-Agent eingeschleust wird. Doch trennt sich scheinbar mit der Zeit die Spreu vom Weizen. Bis es halt wieder eine unerwartete Wendung gibt, und so geht das bis zur Entlarvung des personifizierten Bösen. Die recht bewegte Handlung beschränkt sich anfangs rein auf das Gebäude und die Umgebung, außer in den Gedanken der Protagonisten, bei den Rückblicken bzw. den Flashbacks. Auch sind esoterische Elemente enthalten, die dem Helden später einen ganz besonderen Touch verleihen...
Auf Hochspannung wird hier großen Wert gelegt, und auch wenn die Handlung sich manchmal wie quälend langsam bewegt, dient das einzig und allein dem Steigern des Interesses. Am Ende wird allerdings der Fluch der Familie und des Hauses nicht aufgehoben. Das lässt dem Autor Mike Powelz - bekannt durch seine wirklich tolle und faszinierende Die Flockenleserin - auch Raum für ein weiteres Buch um die Personen, die am Ende überlebt haben...
Ein durch und durch fesselndes Buch, in dem es nicht unbedingt um Rache geht, sondern um das totale Sich-Ausleben eines komplett psychopatischen Soziopaten. Im Durchziehen des übrigens zeitweise ziemlich absurden Planes setzt ZERO sich hier absolut keine Grenzen. Das mag für die einen originell und anziehend wirken, andere könnten sich jedoch durchaus auch von gewissen Aktionen abgestoßen fühlen. Über die Handlung - auf deren Anfang bereits in der Buchbeschreibung eingegangen wird - möchte ich keine Worte mehr verlieren. Sonst kämen sicher auch Spoiler dabei heraus.
Dieses Buch sollte schon mit Konzentration gelesen werden, denn sonst entgehen einem kleine, aber wichtige Hinweise. Obwohl es ziemlich schwer, ja fast unmöglich sein dürfte, ZERO vor dem rasanten Ende zu entlarven. Denn das Monster muss unter den täglichen Bewohnern des "Black House" sein, das wird einem schnell klar. Doch das WER und WIE sind ausgesprochen schwierig zu ergründen.
Ein Thriller, der es in meinen Augen echt wert ist, gelesen zu werden. Auf manche esoterische bzw surreale Einblenden sollten die Leser/innen aber gefasst sein.
Nachdem ich das Buch jetzt zum zweiten Mal, und noch intensiver gelesen habe, kann ich hier guten Gewissens die verdienten 5 ***** Sterne vergeben. Es ist für alle Fans von Thrillern im allgemeinen, aber ganz speziell für Liebhaber/innen derer mit leicht übernatürlichem Einschlag zu empfehlen. Damit möchte ich nur sagen, dass es doch mehr zwischen Himmel und Erde geben kann, als wir je erahnen könnten. Und DAS ist auch gut so...


5**** von der TOP-500-Rezensentin "Babsi:
"Sehr spannend und nervenaufreibend"

2003: Nachdem der 100 jährige Jacob Chamber von einem Serienmörder getötet wurde, schleust der Secret Service den Undercover Agenten Gustav Goulue in den Haushalt ein, um dem Täter auf die Spur zu kommen und weitere Mordopfer zu verhindern. Dennoch fällt kurz darauf nicht nur auch Jacobs Frau Sissy dem Mörder zum Opfer, es verschwinden auch noch einige Mitglieder der Familie und Dienerschaft spurlos.

2014: Obwohl sein Job beim Secret Service gekündigt wurde, lebt Goulue immer noch in Black House. 11 Jahre lang war es relativ ruhig, aber plötzlich überschlagen sich die Ereignisse erneut und der Serienmörder von damals schlägt wieder zu. Diesmal will ihn Gustav endlich stellen und geht dabei ein tödliches Risiko ein.......

Bei diesem Thriller handelt es sich um einen Pageturner der besonderen Art. Bis auf die Passage, in der die Bewohner des Black House sehr detailliert vorgestellt werden ( einzig dieser Teil war ein bisschen zäh - wie sich aber später herausstellen wird, dennoch notwendig ), konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Hält sich anfangs die Spannung noch ein bisschen in Grenzen, steigt sie sukzessive an und ist am Ende kaum noch zu ertragen. Das animiert mich normalerweise zum "Schnelllesen", aber gerade dieser Thriller ist dafür absolut nicht geeignet.
Dafür ist die Geschichte zu komplex, die Thematik zu variantenreich und die Hinweise auf den Mörder, der sich unter den Bewohnern des Black House befinden muss, zu gut versteckt. Jedes kleine Detail ist wichtig und die Entlarvung am Ende der Geschichte war nicht nur absolut überraschend für mich, sondern auch logisch nachvollziehbar.

Anders als in vielen Thrillern, legt der Autor nicht allzu viel Gewicht auf "sympathische" Charaktere oder einen Held a la Hollywood. Beinahe jeder hat auch eine dunkle Seite, die teilweise sehr plastisch geschildert wird. Aber gerade das fand ich auch faszinierend - man wusste nie wem man trauen kann, und wem nicht.

******Achtung Spoiler******

Besonders beeindruckt hat mich der Epilog der Geschichte - da glaubt man, alles hat sich in Wohlgefallen aufgelöst und die Überlebenden der Familientragödie haben endlich Frieden gefunden - dann kommt zum Schluss noch der dicke, und völlig unerwartete, Hammer !

******Spoiler Ende*********************

Sprachlich ist der Roman ebenfalls sehr gut. Er ist flüssig geschrieben und es gibt nur wenige Grammatik- und Rechtschreibfehler - bis, ja bis kurz vor dem Ende. Da muss die Lektorin die Lust am Korrigieren verlassen haben. Ab ca 93% des Romans mehren sich Satzstellungsfehler, aber ich werde deswegen keinen Stern abziehen, weil mich die Geschichte ansonsten absolut überzeugen konnte.

Fazit:

ein Thriller, der mich aufgrund seiner Vielschichtigkeit überzeugen konnte. Zudem ist er der erste THRILLER, der auch gleichzeitig ein "whodunit" Krimi ist, bei dem man zum Miträtseln eingeladen ist ( auch wenn es schwer sein dürfte, auf den tatsächlichen Mörder zu kommen).

 

 
 
5***** von Judith E.:
 
 
Ich bin eine Vielleserin und in den letzten Jahren ist so einiges zusammengekommen. Rezensionen schreibe ich nur, wenn ein Buch besonders gut oder grottenschlecht war. Vielleicht hilft es ja jemanden. Auf ZERO war ich schon sehr gespannt, da ich davor schon die Flockenleserin von diesem Autor gelesen habe. War ein besonders gutes Buch. Also ZERO ist ein Thriller, wie ich noch keinen davor gelesen habe. Nichts ist 08/15. Kein wie so oft vorkommendes Kommissarenteam, dem keine Herausforderung zu groß ist und keine blutrünstige oder perverse Handlung, bei der man sich schon manchmal fragt welchem kranken Gehirn sie entsprungen ist.
Die Handlung von ZERO ist durchgehend spannend, stilistisch gut geschrieben und ich konnte nicht den kleinsten Hinweis auf den Täter erkennen. Die Charaktere, die teilweise total schräg sind, sind so gut beschrieben, dass man glauben könnte die Person zu kennen. Mich hat die Story gefesselt und ich hab das Buch (zum Leidwesen sämtlicher Familienmitglieder) in ganz kurzer Zeit ausgelesen. Aus meiner Sicht eine absolute Kaufempfehlung.
 
 
 

 

 

 

Mike Powelz

@mikepowelzJournalist